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Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit

... das war das Motto der Sternsingeraktion 2026. Kinder und Jugendliche in den Gemeinden unseres Sendungsraumes beteiligen sich jedes Jahr wieder an der Aktion des Kindermissionswerkes.

Funkelnde Kronen, königliche Gewänder: Das sind die Sternsinger!
Sie ziehen von Haus zu Haus, segnen die Häuser und bitten die Menschen um eine Spende für Kinderhilfsprojekte. Im November beginnen wir mit der Organisation der nächsten Sternsingeraktion.

Wie läuft die Aktion in den einzelnen Gemeinden ab...

Von Gemeinde zu Gemeinde organisieren sich die Sternsinger selbständig. Die konkreten Informtionen für Ihren Wohnort finden Sie ab November 2026 nachfolgend...

Zu Beginn des neue Jahres findet eine Aussendungfeier der Kinder und Jugendlichen in der Pfarrkirche Sankt Mariä Himmelfahrt statt. Anschließend werden die Familien im Oberhau besucht und der Segen überbracht. Spenden können im Laufe des Januars auch im Pfarrbüro abgegeben werden. Die Segensaufkleber liegen während der Aktion auch in der Kirche bereit. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an...

Juliane Rohrmeier

In der Pfarrgemeinde Zur Schmerzhaften Mutter - Ittenbach besuchen die Sternsinger am zweiten Samstag im Januar die Menschen, die sich zuvor den Besuch gewünscht haben und bringen den Segen. Hierzu können Sie die Gemeindemitglieder ab Mitte Dezember in die in Kirche, Kindertagesstätten, usw. ausliegenden Listen eintragen.
Habe Sie vergessen, sich für einen Besuch anzumeden? Möchten Sie einen gesegneten Aufkleber? In der Marienkapelle liegen die Aufkleber bis Ende Januar ausund können während der Öffnungszeiten von 9:00 bis 18:00 Uhr mitgenommen werden. Sie haben auch bis Ende Januar die Möglichkeit eine Spende in die Box am Schriftenstand einzuwerfen und damit die Sammlung zu unterstützen.
Haben Sie Fragen, melden Sie sich bei...

Dominik Hemmersbach

Im Tal sind die Sternsinger jedes Jahr fleißig unterwegs und laufen viele Straßen in Nieder-, Oberdollendorf und Königswinter ab um den Menschen den Segen zu bringen. Oftmals ist es leider nicht möglich jeden Haushalt anzusteuern. Alternativ können Sie sich den Segen am 'Königs-Stand' am Rewe in Niederdollendorf abholen und auch dort eine Spende abgeben.

Jedes Jahr ziehen die Kinder und Jugendlichen als Könige durch die Straßen, singen Lieder und bringen den Segen für das neue Jahr: Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus! Leider können wir nicht durch alle Straßen ziehen. Es liegt uns aber sehr am Herzen, dass möglichst viele Menschen den Segen erhalten. Wenn wir nicht persönlich bei Ihnen vorbeikommen, finden Sie hier eine Übersicht, wo Sie den Segen mitnehmen können:

  • in der katholischen Kirche St. Pankratius in Oberpleis
  • im Pfarrbüro St. Pankratius (zu den Öffnungszeiten)
  • in der Antoniuskapelle in Wahlfeld
  • in der St.-Anna-Kapelle in Pleiserhohn
  • im Foyer der Volksbank in Oberpleis

Ab Weihnachten liegen dort Segensaufkleber für Sie bereit. Diese dürfen Sie gern gegen eine kleine Spende mitnehmen. Gerne können Sie Ihre Spende auch auf das Konto unserer Pfarrgemeinde überweisen.

Die Sternsinger kommen jedes Jahr in unserer Gemeinde in einigen Straßenzügen. Sie können Segensaufkleber bzw. Kreide aber auch von den Sternsingern in der Kirche vor/nach den Gottesdiensten im Dezenber und Januar in Empfang nehmen und Ihre Spende in die dafür vorgesehenen Spendendosen geben. In der Regel bietet auch der Vinxeler Kapellenverein die Möglichkeit in der Kapelle Segensaufkleber zu erhalten.

In Thomasberg und Heisterbacherrott gehen die Kinder und Jugendliche im Laufe des Januars in kleinen Gruppen von Haus zu Haus. Segensaufkleber für diejenigen, zu denen die Sternsinger nicht gehen können bzw. die nicht angetroffen werden, liegen sowohl in Sankt Joseph in Thomasberg als auch in Sankt Judas Thaddäus zum Mitnehmen bereit. Gerne können auch Spenden im Pfarrbüro Thomasberg (Am Kirchplatz 15) abgegeben werden. Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich gerne an...

Uta Ringel

Der Zweck des Sternsingen 2026 - Hintergrundinformationen

Weltweit arbeiten rund 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren, mehr als 54 Millionen von ihnen unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch nach Deutschland.
Kinderarbeit verletzt grundlegende Kinderrechte, die von den Vereinten Nationen festgeschrieben sind: das Recht auf Schutz und das Recht auf Bildung. Zwar dürfen Kinder gelegentlich im Haushalt helfen oder kleinere Aufgaben übernehmen, doch wenn Arbeit ihre Gesundheit gefährdet oder ihnen die Chance auf Schulbildung nimmt, ist sie verboten. Der Teufelskreis aus Armut, fehlender Bildung und Kinderarbeit wird nur durchbrochen, wenn Kinder in die Schule gehen können.

Beispielprojekte in Bangladesch
Im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2026 steht Bangladesch. Dort leben rund 167 Millionen Menschen, etwa ein Drittel von ihnen in Armut. Noch immer schuften etwa 1,8 Millionen Kinder – viele von ihnen unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger wie die Caritas Bangladesch und die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) setzen sich dafür ein, Kinder aus Fabriken und Werkstätten zu befreien, sie wieder in die Schule einzugliedern und ihre Familien zu unterstützen. Gleichzeitig werden Eltern, Arbeitgeber und Behörden für die Kinderrechte sensibilisiert.

So wirkt die Hilfe der Sternsinger
Die Aktion Dreikönigssingen 2026 bringt Kindern und Jugendlichen in Deutschland nahe, wie wichtig der Einsatz gegen Kinderarbeit ist – und dass ihr Engagement beim Sternsingen konkret hilft: Kinder wie Tazim und Nour aus Bangladesch konnten durch Sternsingerprojekte die gefährliche Arbeit hinter sich lassen und gehen heute wieder zur Schule.

Mit den Spenden, die die Sternsinger sammeln, werden Hilfsprojekte in rund 100 Ländern weltweit unterstützt. Sie leisten einen Beitrag dazu, dass Kinder in Sicherheit leben, zur Schule gehen und eine hoffnungsvolle Zukunft haben.

Quelle: Erzbistum Köln