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"Kapellen für Kapelle" - der 5. Kapellenwandertag im Pleiser Hügelland

Unter dem Motto „Kappellen für Kapelle“ fand der 5. Kapellenwandertag im Pleiser Hügelland statt.
Datum:
16. Aug. 2026

Was als einmalige Benefizaktion für die Kapelle Sankt Josef in Walporzheim im Jahr 2022 geplant und durchgeführt wurde, hat sich nun dauerhaft etabliert.  Als vor 5 Jahren die Jahrhundertflut im Ahrtal vieles zerstörte, wurde auch die Sankt Josef-Kapelle in Walporzheim stark beschädigt. Sie stand bis zu zwei Meter hoch unter Wasser. Um Spenden für den Wiederaufbau zu sammeln, machten sich damals die Pilger in Königswinter auf den Weg. Ihr „SolidAHRitätspilgern“ führt dabei über den Kapellenwanderweg mit seinen 12 Kapellen von Gotteshaus zu Gotteshaus. Da diese Aktion so gut angenommen worden ist, wurde sie auch in den Folgejahren durchgeführt. Die dabei gesammelten Spenden kamen jeweils einer der Kapellen des Kapellenwanderweges zu Gute.

In diesem Jahr fiel die Wahl auf die Sankt Anna Kapelle in Pleiserhohn. Das kleine Gotteshaus, dass im Ortskern steht, ist der Mutter unserer Gottesmutter Maria, der heiligen Anna gewidmet. Erbaut wurde die Kapelle im Jahr 1885. Eine größere Renovierung fand 1977 statt. Eigentümer der Kapelle ist die katholische Kirchengemeinde Sankt Pankratius - Oberpleis. Die Kapelle wird durch die Nachbarschaft Pleiserhohn-Thelenbitze eV betreut mit  Angelika Felgenhauer. Ihre Türen öffnet die Kapelle am Namenstag der Schutzpatronin im Juli, zu Maiandachten und für Totengebete sowie am Kapellenwandertag. Mit den gesammelten Spenden sollen die Glasfenster der Kapelle repariert werden.

Bisher wurden nachfolgende Kapellen durch Spenden des Kapellenwandertages unterstützt...

2023 - Finanzierung der Reparatur der Bundglasfenster der Sandscheider Kapelle Maria zum Frieden 

Die Kapelle wurde im Jahr 1952 erbaut. Der Grundstein dieser Kapelle stammt aus dem Mauerwerk der Pfarrkirche in Oberpleis.

Die Kapelle hat einen genau bestimmten Zweck: Von damaligen Erzbischof Joseph Kardinal Frings wurde mit Erteilung der Baugenehmigung festgelegt, dass diese Kapelle nur genutzt werden durfte um dort die Schulgottesdienste abzuhalten für die direkt in der Nähe gelegene Schule. 

2024 - Finanzierung der neuen EIngangstüre der Donatuskapelle in Rauschendorf

Erbaut wurde sie in den Jahren 1959 bis 1961 von den damaligen Dorfbewohnern. Eigentümer ist der Bürgerverein Rauschendorf-Scheuren e.V. Die Kapelle wird von den evangelischen wie katholischen Christen gleichermaßen genutzt. Diese Kapelle ist die dritte Kapelle, die die Rauschendorfer erbaut haben. Bereits im 18. Jahrhundert stand die erste Rauschendorfer Kapelle in der Nähe des Dorfbrunnens. 

2025 - Finanzierung der Erneuerung der Elektroinstallationen der Wahlfelder Antoniuskapelle

Die kleine Fachwerkkapelle wurde ursprünglich 1885/86 in Uthweiler erbaut. Als später an dieser Stelle ein Wohnhaus errichtet werden sollte, musste die kleine Kapelle weichen. So wurde sie 1976 komplett abgetragen. Dies übernahm die Freiwillige Feuerwehr Uthweiler. Im Nachbarort Wahlfeld wurde durch das große Engagement der Dorfgemeinschaft die Kapelle im Jahr 1982 an ihrer jetzigen Stelle wieder aufgebaut. 

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